Mittwoch, 21. Dezember 2016

[Rezension] "Hourglass Wars 2 - Jahr der Schatten" von Nika S. Daveron

Erschienen bei In Farbe Und Bunt am 1.9.2016 | Taschenbuch | 320 Seiten
ISBN: 978-3-95936-066-1 | 14,80 € | Kaufen

"Hourglass Wars" | 1. Jahr der Flamme (Rezension) | 2. Jahr der Schatten  | 3. Titel noch nicht bekannt

Das Jahr 999 bricht unter schlechten Vorzeichen an. Mitten im Kriegstreiben zwischen verfeindeten Königreichen haben Scarabea Phoenix und ihr Widersacher Titan von Malyx widerwillig ein Bündnis geschlossen, denn Portale in die Schattenwelt verkünden todbringendes Unheil. Als sich immer mehr Portale öffnen, verschlägt es Scarabea und Titan nach Karga, eine fremde Stadt unter surrcostanischem Protektorat. Dort treffen sie auf einen Unterweltkrieger, der sich »Der Lügner« nennt und sie mit einem unwiderstehlichen Angebot lockt. Unterdessen versucht Königin Vazarina in Coronia die Ansprüche ihrer Herrschaft durchzusetzen. Was sie nicht weiß – die gegnerischen Regenten Azulgrana und Sarasot Berlais steuern geradewegs auf ihr Reich zu. Und mit ihnen eine Geisterarmee aus der Schattenwelt.
(Quelle: in Farbe und Bunt Verlag)
Wie auch schon der erste Teil, überzeugt „Jahr der Schatten“ mit vielfältigen Charakteren und einer faszinierenden Welt. Leider kommt auch in diesem Band die Thematik der Sanduhr, bzw. der Umkehrung der Welten etwas zu kurz, doch man bekommt auf andere Weise einen Einblick hinter die damit verbundenen Geschehnisse. Und genau das ist es auch, was dem Buch viel Spannung verleiht. Tatsächlich ist mir erst bei etwa der Hälfte des Buches aufgefallen, dass ja noch die Umkehrung der Welten nach dem Prinzip der Sanduhr bevorsteht - Ich war von der Handlung so eingenommen, dass ich daran gar nicht mehr gedacht habe.

Leider fehlten mir zu Beginn des Buches Rückblicke, ein „Was bisher geschah“, um wieder gänzlich in die Geschichte einsteigen zu können. Es ist nun schon über ein Jahr her, dass ich das erste Buch „Jahr der Flamme“ gelesen habe und bei so vielen erzählenden Protagonisten fiel es mir schwer, mich an alles zu erinnern. Mir hätten entweder eine kurze Zusammenfassung des ersten Bandes oder geschickt eingestreute Erklärungen zu bereits in der Vergangenheit liegenden Ereignissen den Einstieg in das Buch sehr erleichtert.

Trotz meiner kleinen Kritik ist „Jahr der Schatten“ eine sehr gelungene Fortsetzung, die neue Orte zeigt, mysteriöse neue Charaktere einführt und die Geschichte mit ordentlich Spannung voranbringt.
Ich kann die Fortsetzung sehr empfehlen: „Hourglass Wars“ ist eine tolle High-Fantasy-Reihe, die mich überzeugt. Sie braucht sich nicht zu verstecken und hält locker mit den in den Buchhandlungen prominent ausgestellten Fantasy-Romanen mit.
Ein kleiner Tipp von mir: Den zweiten Teil sollte man wenn möglich direkt im Anschluss an den ersten lesen!


Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

Montag, 19. Dezember 2016

{Montagsfrage} Wie viele Re-Read habe ich 2016 gelesen?


Hallo Montag, hallo neue Woche, hallo Montagsfrage!

Es ist lange her, dass ich an der Montagsfrage von Buchfresserchen mitgemacht habe, was aber damit zusammenhängt, dass es insgesamt momentan sehr still ist auf meinem Blog. Ich komme derzeit nicht viel zum Lesen und auch die Blogposts leiden unter einem Mangel an Zeit.

Heute habe ich aber endlich die Zeit gefunden, mal wieder an der Montagsfrage teilzunehmen, doch Sonja überlässt uns, welche Frage wir beantworten möchten! Zunächst wollte ich mich für eine der verpassten Fragen entscheiden, doch dann habe ich mir selbst eine Frage zu meinem Leseverhalten dieses Jahr gestellt und gedacht, dass sie gut in diese Kategorie passt:

Wie viele Re-Reads hast du in diesem Jahr gelesen? 


Ich liebe Re-Reads, weil es für mich bedeutet in eine Welt, in eine Geschichte zurückzukommen, die mir so gefallen hat, dass ich dort unbedingt hin zurück will. Es ist ein Nachhausekommen und ein Wiedersehen, das mich glücklich macht. Und gerade deshalb bin ich etwas traurig, dass ich dieses Jahr tatsächlich nur 2,5 Re-Reads gelesen habe.

2,5? Wie soll das gehen?
Nun ja, ich habe folgende drei Bücher wieder gelesen: Herr der Ringe - Die Gefährten, Dewotchka s Semli und Harry Potter und der Stein der Weisen. Letzteres aber in der illustrierten Version, weshalb es für mich nur ein halbes Re-Read war (Es gab ja so viel Neues zu entdecken!)

Die Frage mit den Re-Reads kam mir, als ich gestern bei Dreamcatchers Rezensionen von der Rivival Challenge von Weltenwanderer gelesen habe. Und ich denke ich werde da nächstes Jahr mitmachen, da ich dringend mal wieder Bücher lesen möchte, die mir früher schon sehr gut gefallen haben.


Lest ihr Bücher mehr als einmal? Wenn ja, welche habt ihr dieses Jahr "re-readed"? 

Mittwoch, 7. Dezember 2016

[Rezension] "Die Magier Seiner Majestät" von Zen Cho

Erschienen bei Knaur am 2.11.2016 | Übersetzt von Julia Becker
Taschenbuch | 448 Seiten | ISBN: 978-3-426-51914-1 | 9,99 € | Kaufen

Zacharias Wythe hat mehr als ein Problem. Nicht genug damit, dass er sich als frisch ernannter »Königlicher Magier« mit mordlustigen Neidern auseinandersetzen muss – auch die Quelle seiner Macht, die Magie Englands, droht zu versiegen, und niemand weiß, warum das so ist. Alarmiert reist Zacharias ins Feen-Land, um dem mysteriösen Magieschwund auf den Grund zu gehen. Unterwegs trifft er auf die junge Waise Prunella Gentleman, die ihn mit ihrer schlagfertigen Art und ihrem magischen Talent bezaubert. Doch Prunella hütet ein Geheimnis, das die gesamte Magie Englands auf den Kopf stellen könnte …
(Quelle: Knaur)
Geschickt bringt Zen Cho in diesem Buch die „alten“ Probleme Englands, den Rassismus und die Herabstufung der Frau, mit der Magie und den damit verbundenen Problemen zusammen. Zunächst kam mir es ein wenig „überkorrekt“ vor: Ein schwarzer Magier, der auf viel Widerstand in den eigenen Reihen der Magier stößt und ein offensichtlich aus Indien stammendes Mädchen mit einer enormen Zauberkraft. Doch recht schnell wird klar, dass dies zwar die Grundproblematik der Geschichte darstellt, doch die Charaktere viel mehr sind als nur ihre Hautfarbe (was auch der Kern der Geschichte ist). Sie alle haben ihre besonderen Eigenarten und können oft genug als verschroben und skurril beschrieben werden. Insgesamt ist es ein sehr unterhaltsames und vielfältiges Buch, das von der Originalität der Charaktere und der dort vorkommenden Wesen lebt.

Doch auch die Welt, die Zen Cho in ihrem Debütroman „Die Magier Seiner Majestät“ erschafft, ist äußerst geistreich. Zwischen pompösen Kleidern, Abendgesellschaften und den Problematiken der Ungleichstellung der Menschen taucht die Magie auf und sorgt für noch viel mehr Abwechslung und Spaß.

Sprache

Zugegeben, Zen Cho ist es in diesem Buch gut gelungen, die eigentümliche, altmodische Sprache und Ausdrucksweise zu Papier zu bringen, doch ich hatte zu Beginn so einige Schwierigkeiten, in die Geschichte hinein zu kommen.  Die ungewohnten Formulierungen haben mich des Öfteren etwas aus der Bahn geworfen. Grammatikalisch sind sie einwandfrei, doch oft sind es sehr verschachtelte Sätze, in die man sich erst einmal einlesen muss, um den Zusammenhang zu verstehen. Sobald man sich aber an die Sprache gewöhnt hat, liest sich das Buch flüssig und kurzweilig.

Das Buch hat zwar an einigen Stellen seine Schwächen (zwischendurch war die Handlung etwas zu sehr gezogen), doch im Großen und Ganzen ist es äußerst abwechslungsreich und interessant. Ich hatte mir zu Beginn eine eher düstere Stimmung vorgestellt, doch das Buch ist voller Humor und Originalität, die mir das Lesen versüßt haben.
Ich kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen. Es bietet eine sehr unterhaltsame und lustige Geschichte, die mich im Nachhinein mehr überzeugt hat, als ich zuerst angenommen habe. 
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

Dienstag, 6. Dezember 2016

[Monatsrückblick + Geburtstagsgeschenke] Bücher, Bücher, Bücher


Hallo, liebe Igelfreunde!


An diesem Wochenende hatte ich Geburtstag! Eigentlich sollte an dieser Stelle nur der Monatsrückblick stehen, doch da ich im November nur 3 Bücher gelesen habe, dachte ich mir, dass ich einfach zusätzlich noch die Geschenke zeige, die ich bekommen habe.



Ich habe von meinen Eltern und Großeltern einen lang ersehnten Wunsch erfüllt bekommen: Einen Tolino eReader! Lange habe ich mir eingeredet, dass ich so etwas nicht bräuchte, aber gerade im letzten halben Jahr habe ich des öfteren gemerkt, dass ein eReader eine feine Sache wäre. Nun wurde mir dieser Wunsch erfüllt und ich bin super glücklich mit dem Kleinen!



Von meinem Bruder habe ich einen 4*4 Zauberwürfel bekommen. Er ist ziemlich aktiv was das Lösen diverser Zauberwürfel ist und stoppt auch immer die Zeit, wie lange er braucht. Nun hat er mir das Lösen des 3*3 beigebracht und auch den 4*4 kann ich nun fast komplett selbstständig lösen. Deshalb hat er beschlossen, mir einen eigenen zu schenken! Das war für mich eine totale Überraschung und freut mich riesig!

Von meinem Freund habe ich den lang ersehnten dritten Teil von "Red Rising" bekommen. Selbst bin ich gar nicht dazu gekommen, mir das Buch zu besorgen und kurzerhand hat mein Freund dies für mich erledigt! Endlich kann ich diese tolle Trilogie beenden. Ich bin schon äußerst gespannt und freue mich schon sehr auf das Buch!

Zusätzlich habe ich ein wenig "Buchgeld" bekommen, so kann ich mir selbst noch ein paar Geschenke nachträglich besorgen :)


Der Tag war ein recht ruhiger und gemütlicher Tag und genau das, was ich am Liebsten habe: Zeit mit meiner Familie und meinem Freund. Am Sonntag ist dann der Rest der Verwandtschaft gekommen, was etwas mehr Trubel war, aber trotzdem eine große Freude!

Nun noch zu den drei Büchern, die ich im November gelesen habe. Eigentlich will ich dazu gar nicht viel sagen, doch erwähnenswert ist, dass ich "Die Magier Seiner Majestät" sehr spannend und einfallsreich fand. Zunächst hätte ich nicht gedacht, dass es mich am Ende dann doch so überzeugen könnte. 

★★★ "Mr. Sapien träumt vom Menschsein" von Ariel S. Winter
Philosophische Science-Fiction | 240 Seiten | Knaur | Rezension

★★★"Fünf" von Ursula Poznanski
1. Teil | Krimi/Thriller | 384 Seiten | rororo 

 "Die Magier Seiner Majestät" von Zen Cho
historisch-magische Fantasy | 448 Seiten | Knaur | Rezension folgt 

Nun ist der Dezember angebrochen und eine ereignisreiche Zeit hat begonnen. Trotzdem habe ich mir so einige Bücher vorgenommen, die ich gerne in der Weihnachtszeit lesen möchte. 

Nun aber zu euch: Wie war euer November?
Worauf freut ihr euch in der Weihnachtszeit am meisten?

Dienstag, 29. November 2016

[Rezension] "Mr. Sapien träumt vom Menschsein" von Ariel S. Winter

Erschienen bei Knaur am 2.11.2016 | Übersetzt von Oliver Plaschka
Klappenbroschur | 240 Seiten | ISBN: 978-3-426-51932-5 | 14,99 € | Kaufen


Ariel S. Winters Science-Fiction-Roman "Mr. Sapien träumt vom Menschsein" ist eine nachdenklich machende Zukunftsvision in der Erzähltradition von Isaac Asimov und Philip K. Dick

Mr. Sapien, der Held von Ariel S. Winters Science-Fiction-Roman, ist ein Roboter – lebensmüde und völlig aus der Mode gekommen, weil noch von Menschen gemacht –, der sich gezwungen sieht, aus der Stadt zu fliehen, weil ihm die Abschaltung droht. Als ausgewiesener Menschenliebhaber war der Android dort zudem immer mehr der sozialen Ausgrenzung ausgesetzt gewesen. Nun zieht er sich an die einsame englische Küste zurück, um in einem angemieteten Strandhaus auf dringend benötigte Ersatzteile zu warten. Sein halbherziger Suizidversuch hat ihn etwas beschädigt zurückgelassen. Dabei hängt er doch eigentlich so sehr am Leben. Da wird er auf seine einzigen Nachbarn in der Umgebung aufmerksam, eine rätselhafte Patchwork-Androidenfamilie, die ›Asimovs‹, die ein Geheimnis zu verbergen scheint: Unter ihnen soll einer der letzten Menschen leben … Hat er die Antworten, nach denen Mr. Sapien sucht? Oder ist es die Familientragödie der Asimovs, die ihm mehr über das Menschsein verrät, als es ein Mensch je könnte?
(Quelle: Knaur)
Obwohl das Buch recht kurz ist, erzählt es eine lange, tiefgehende Familiengeschichte.

Die Botschaft und die Denkanstöße, die der Autor dem Leser hier aufzeigt, sind gut gewählt und zeigen die Zerbrechlichkeit der Menschen. Mit Robotern die Menschlichkeit verdeutlichen? Das klingt zunächst etwas absurd, doch Ariel S. Winter schafft es, den scheinbar „kalten“ Robotern mehr Menschlichkeit zu geben, als man zunächst erwarten würde. Durch die Distanz, die entsteht, weil das Buch aus der Sicht eines Roboters geschrieben ist, bekommt der Leser einen umfassenderen Blick auf das menschliche Verhalten und seine Fehler. Denn auch die Roboter-Protagonisten können diesem Verhalten nicht entfliehen.

Das Buch baut seine Spannung nach und nach auf und endet ziemlich enttäuschend. Der Autor hätte so viel dramatischer, so viel tiefer und auch aussagekräftiger sein können, doch leider vertut er diese Chance. Man erkennt die Moral der Geschichte und auch, was Ariel S. Winter damit sagen will, doch das Ende verläuft sich in Nichtigkeiten, obwohl es hätte so viel größer sein können.

„In der Erzähltradition von Isaac Asimov“ verspricht der Klappentext – und doch wird das Buch dem nicht ganz gerecht. Nur weil einer der Roboter nach dem Meister der Science-Fiction benannt ist, ist der Vergleich nicht berechtigt. Zugegeben, ähnlich wie Asimov greift Ariel S. Winter auf immerwährende Probleme unserer Gesellschaft zurück und versetzt sie in einen futuristischen Kontext, doch ihm fehlt die präzise und zielgerichtete Art Asimovs. Die Geschichte, die Ariel S. Winter hier auf 240 Seiten erzählt, hätte Asimov in rund 50 Seiten auf den Punkt gebracht. Doch das ist kein wirklicher Kritikpunkt am Buch, da mir die Art der Erzählung gut gefallen hat, sondern eher für den Stempel, den das Buch bekommt, damit es sich besser verkauft.
Trotz der Enttäuschung am Ende des Buches, bereue ich nicht, es gelesen zu haben. Die philosophischen Diskussionen über das Menschsein sind interessant und lehrreich zu lesen. Anhand nicht-menschlicher Roboter zeichnet der Autor ein äußerst reales und ehrliches Bild über das Menschsein.

Schade, dass das Ende nicht fulminanter und bedeutungsvoller ausgefallen ist – dann wäre es für mich ein Fünf-Sterne-Buch gewesen. So aber bleibt es ein eher durchschnittliches Buch mit einem guten Ansatz und einer schönen Sprache, die für mich aber nur 3.5 Sterne wert ist.

Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

Dienstag, 8. November 2016

[Rezension] "Frostflamme" von Christopher Husberg

Erschienen bei Knaur am 4.10.2016 | Übersetzt von Kerstin Fricke
Klappenbroschur | 704 Seiten | ISBN: 978-3-426-51920-2 | 14,99 € | Kaufen

"Die Chroniken der Sphaera" | 1. Frostflamme 2. Dark Immolation (Engl.; vrmtl. Juni 2017) 
3. Heart's Night (vrmtl. 2018) | 4. Fear the Stars (vrmtl. 2019) | 5. Dawnrise (vrmtl. 2020)


An einem eisigen Morgen ziehen Fischer einen schwerverletzten Mann aus dem Golf von Nahl. Noth, wie sie den Fremden nennen, leidet unter Erinnerungs-Verlust und weiß nicht, wer er ist.
Die Fischerstochter Winter ist eine junge Frau aus dem Volk der Tiellan, das gerade erst Jahrhunderten der Unterdrückung entkommen ist. Sie verliebt sich in den Fremden, doch als am am Tag ihrer Hochzeit werden sie von einem Dutzend Bewaffneter angegriffen, die die Tiellan töten und Noth entführen wollen, wird klar, dass Noths Vergangenheit dunkle Geheimnisse birgt.
Um Winter zu schützen, verlässt Noth die Stadt und macht sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit. Doch Winter folgt ihm und entdeckt, dass auch sie eine bisher unbekannte Seite birgt. Denn die geheimnisvolle Droge Frost verleiht ihr magische Kräfte, die sie aber auch von innen heraus zu zerstören drohen. Doch noch größere Mächte treiben ihr Unwesen in Sphaera und drohen diese zu vernichten...
(Quelle: Teilweise dem Klappentext des Verlages entnommen)

„Frostflamme“ tritt wie ein wahrer Epos auf: Nicht nur der Umfang des Buches sondern auch der Inhalt stellt sofort klar: Hier geht es um’s große Ganze.
So begleitet der Leser verschiedene Protagonisten, von denen jeder seine Eigenarten, Kräfte und Beweggründe hat. Durch die spannenden und vielseitigen Erzählstränge wird der Leser den Protagonisten näher gebracht. In gewisser Weise sind auch alle diese Stränge miteinander verknüpft, was der Geschichte zusätzliche Dynamik verleiht.

In der Geschichte geht es um eine große Reise, auf die sich die Protagonisten machen, um ihr Ziel zu erreichen – auch wenn manchen gar nicht klar ist, wo dies überhaupt ist. Stellenweise fühlte ich mich da sehr an die großen Wanderungen aus „Der Herr der Ringe“ erinnert, da auch dort eine Gruppe verschiedenster Personen ihre große Reise antreten. Doch das war das Einzige, was in mir den Vergleich hervorrief. „Frostflamme“ schlägt jedoch seinen eigenen Weg ein und kombiniert gekonnt bekannte Elemente mit neuen Ideen. Es ist ein starker Einstieg in „Die Chroniken der Sphaera“, die fünf Bände umfassen werden.

Christopher Husberg hat eine Welt mit Magie, Göttern und Dämonen erschaffen, die mir beim Lesen lebhaft vor Augen stand. Gerade das ein oder andere unerwartete Element, konnte mich von der Geschichte überzeugen. 
Das erste Buch der „Chroniken von Sphaera“ ist ein durchaus gelungener erster Teil. An der ein oder anderen Stelle, hätte man vielleicht etwas kürzen und an anderen etwas ausführlicher werden können, doch das ist jetzt Meckern auf hohem Niveau. Mich interessiert der Fortgang der  die Geschichte und ich werde auf jeden Fall weiterlesen. Denn das Ende von „Frostflamme“ verspricht eine packende und aufregende Fortsetzung! 
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

Montag, 7. November 2016

{Montagsfrage} Was hindert mich am Weiterlesen?

Die Montagsfrage ist eine Aktion von Buchfresserchen.

Eine neue Woche ist angebrochen und es ist wieder einmal Montag. Momentan habe ich das Gefühl, die Zeit rinnt nur so durch meine Finger. Es gibt so viel zu tun und ich bin viel unterwegs, sodass ich jede Minute zu Hause genieße. Nun aber zur Montagsfrage: 

Habt ihr Trigger, die euch am Weiterlesen hindern?


Bei der Frage musste ich ein wenig Nachdenken, da es selten passiert, dass ich Bücher abbreche. Doch letztendlich sind mir einige Gründe eingefallen: 

1) Dreiecks-Liebesgeschichten. Ich geb's zu, ich bin absolut kein Fan von so etwas. In Büchern muss es für mich tatsächlich gerechtfertigt sein und realistisch sein, sonst nervt mich so etwas nur an. Wenn also das kleine, hässliche Entlein von zwei super heißen, tollen Typen umgarnt wird, die sich dann im Idealfall (Achtung, Sarkasmus!) auch noch einen Kampf um die Gunst der holden Maid abhalten - Nee, das muss echt nicht sein. Wenn aber eine Dreiecks-Liebesgeschichte sich aus der Handlung ergibt und nicht die ganze Geschichte einnimmt, dann ist es aber für mich okay. Ich denke, man merkt an dieser Aussage, dass ich eher weniger die typischen, romantischen Schmacht-Fezten lese...

2) Falsche Sprache. Hier meine ich, Sprache, die nicht zur Umgebung passt, in der die Handlung spielt. Wenn ich also ein Fantasybuch, das in einer anderen Welt spielt, lese und in dem es recht mittelalterlich hergeht, Wörter wie "ankotzen" und "labern" lese, zieht sich was in meinem Inneren zusammen. 

3) Keine Handlung. Es gibt Bücher, die sind aus reiner Poesie entstanden und sollen nur die Schönheit der Sprache oder der Natur zur Geltung bringen. Für mich ist es am schwierigsten solche Bücher zu lesen, da es keine wirkliche Handlung gibt, an der mich orientieren könnte, sondern ich muss mich stark auf das Geschriebene konzentrieren. Hier hat es also weniger etwas damit zu tun, dass mir etwas nicht gefällt, sondern weil es anstrengend ist ;) 


Was vermiest euch den Spaß beim Lesen? 

Sonntag, 6. November 2016

[Rezension] "It's teatime, my dear!" von Bill Bryson

Erschienen bei Der Hörverlag am 25.04.2016 | Übersetzt von Thomas Bauer 
Hörbuch (gekürzt)  | 618 Minuten (10h 18min) | Gelesen von Oliver Rohrbeck
ISBN: 978-3-8445-2122-1 | 19,99 € | Kaufen

Vor über dreißig Jahren beschloss der Amerikaner Bill Bryson, England zu seiner Wahlheimat zu machen und für einige Jahre dort zu leben. Damals brach er auf zu einer großen Erkundungsreise quer über die britische Insel. Inzwischen ist er ein alter Hase, was die Eigentümlichkeiten der Engländer betrifft, aber dennoch entdeckt er immer wieder Neues, was ihn fasziniert und amüsiert. Kein Wunder also, dass es ihn reizt, diese Insel erneut ausgiebig zu bereisen. Von Bognor Regis bis Cape Wrath, vom englischen Teehaus bis zum schottischen Pub, von der kleinsten Absteige bis zum noblen Hotel, Bryson lässt nichts aus und beantwortet zahlreiche Fragen. Wie heißt der Big Ben eigentlich wirklich? Wer war Mr. Everest? Warum verstehen sich Amerikaner und Engländer nur bedingt? Bill Bryson will noch einmal wissen, was dieses Land so liebenswert macht, und begibt sich auf den Weg – schließlich ist er wieder reif für die Insel!
(Quelle: Der Hörverlag)
In diesem (Hör-)Buch wiederholt Bill Bryson seine Reise durch England, die er vor Jahren unternommen hat und in seinem Roman „Reif für die Insel“ zusammenfasste. Diesmal wählt er andere Orte und entdeckt viele neue Dinge.
Ich habe „Reif für die Insel“ nicht gelesen oder gehört, weshalb ich nicht beurteilen kann, ob sich Informationen aus dem anderen Buch wiederholen oder inwiefern sich die Bücher ähnlich sind.

„It’s teatime, my dear!“ ist in einer lockeren Sprache und mit viel Humor geschrieben, wobei der Humor sehr oft in Sarkasmus umschlägt. Mir hat das sehr gut gefallen, da Bill Bryson zwar die vielen Schrullen und Seltsamkeiten beschreibt, dies aber sehr unterhaltsam tut. Oftmals musste ich bei diesem Hörbuch auflachen und habe die Stellen auch meiner Familie und Bekannten zitiert. Schade, dass ich es als Hörbuch habe, da ich gerne auch längere Passagen daraus vorgelesen hätte. Wer also gerne in solchen Büchern zurückgeht und Passagen vorlesen will oder einfach nur für sich selbst noch einmal liest, sollte lieber zum gedruckten Buch greifen.

Das Buch ist eine wahre Quelle von Fakten! Bill Bryson bemüht sich sehr, dies passend und locker einzubringen, was ihm meist auch gut gelingt. Trotzdem konnte ich selten mehr als eine Stunde am Stück hören, da sich sonst bei mir die vielen Orte, Zahlen und Personen im Kopf vermischt haben. Ich empfehle also, dieses Buch immer mal wieder zur Unterhaltung zu hören. Dies ist auch sehr gut möglich, da Bill Bryson zwar durch das Land reist und es somit eine kontinuierliche Handlung gibt, die Kapitel aber eher in sich abgeschlossen sind.


Sprecher

Oliver Rohrbeck liest das Buch sehr lebendig und unterhaltsam. Mir hat es viel Spaß gemacht, zuzuhören und mit ihm das Land zu erkunden. Vielen dürfte Oliver Rohrbeck als Justus Jonas von „Die drei ???“ bekannt sein und auch hier fühlte ich mich am Anfang stark daran erinnert, doch schnell änderte sich das und ich hörte Bill Bryson dabei zu, wie er seine Reise unternahm.

Alles in allem bin ich ziemlich zufrieden mit dem Hörbuch, da es mir viel Spaß gemacht hat zuzuhören, was sowohl an Bill Brysons Schreibstil und Humor liegt, aber auch am Sprecher Oliver Rohrbeck, der der Geschichte Leben und Dynamik eingehaucht hat. Obwohl ich bereits die gekürzte Fassung gehört habe (10h 18min), hätte das Hörbuch auch noch weitere Kürzungen vertragen können. Für mich waren es letztendlich zu viele Orte, Personen und Daten, die das Buch in die Länge gezogen haben. Als gedrucktes Buch hätte ich das vielleicht nicht so stark bemängelt, aber beim Hörbuch habe ich dadurch schon etwas mit der Konzentration kämpfen müssen.

Für England-Fans und diejenigen, die mehr über das Land erfahren wollen, ist das Hörbuch sehr gut geeignet. Man erfährt so einige Sachen, die wohl in keinem Reiseführer stehen und in mir den Wunsch entfacht haben, diese Orte ebenfalls zu besichtigen.

Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

Donnerstag, 3. November 2016

[Ausblick] November 2016


Heute möchte ich euch kurz meine Leseliste für den November zeigen. Da der Oktober so erfolgreich war, sind auch in diesem Monat wieder einige dicke Bücher dabei. Ich habe geplant mehr Bücher zu lesen, als ich hier aufliste, aber welche das sein werden, entscheide ich spontan - das hat nämlich im Oktober wirklich gut funktioniert!
Nun aber zu den Büchern:


"Mr Sapien träumt vom Menschsein" von Ariel S. Winter

Reziexemplar | 240 Seiten | Knaur | Textquelle
Mr. Sapien, der Held von Ariel S. Winters Science-Fiction-Roman, ist ein Roboter – lebensmüde und völlig aus der Mode gekommen, weil noch von Menschen gemacht –, der sich gezwungen sieht, aus der Stadt zu fliehen, weil ihm die Abschaltung droht. Als ausgewiesener Menschenliebhaber war der Android dort zudem immer mehr der sozialen Ausgrenzung ausgesetzt gewesen. Nun zieht er sich an die einsame englische Küste zurück, um in einem angemieteten Strandhaus auf dringend benötigte Ersatzteile zu warten. Sein halbherziger Suizidversuch hat ihn etwas beschädigt zurückgelassen. Dabei hängt er doch eigentlich so sehr am Leben. Da wird er auf seine einzigen Nachbarn in der Umgebung aufmerksam, eine rätselhafte Patchwork-Androidenfamilie, die ›Asimovs‹, die ein Geheimnis zu verbergen scheint: Unter ihnen soll einer der letzten Menschen leben … Hat er die Antworten, nach denen Mr. Sapien sucht? Oder ist es die Familientragödie der Asimovs, die ihm mehr über das Menschsein verrät, als es ein Mensch je könnte?

"Die Magier Seiner Majestät" von Zen Cho

Reziexemplar | 448 Seiten | Knaur | Textquelle
Zacharias Wythe hat mehr als ein Problem. Nicht genug damit, dass er sich als frisch ernannter »Königlicher Magier« mit mordlustigen Neidern auseinandersetzen muss – auch die Quelle seiner Macht, die Magie Englands, droht zu versiegen, und niemand weiß, warum das so ist. Alarmiert reist Zacharias ins Feen-Land, um dem mysteriösen Magieschwund auf den Grund zu gehen. Unterwegs trifft er auf die junge Waise Prunella Gentleman, die ihn mit ihrer schlagfertigen Art und ihrem magischen Talent bezaubert. Doch Prunella hütet ein Geheimnis, das die gesamte Magie Englands auf den Kopf stellen könnte …

"Talon - Drachenherz" von Julie Kagawa

Reziexemplar | 544 Seiten | heyne fliegt | Textquelle
ACHTUNG! Dies ist der 2. Teil!!! 
Seit sich das Drachenmädchen Ember und der St.-Georgs-Ritter Garret das erste Mal gesehen haben, ist ihr Leben aus den Fugen geraten. Sie sind dazu bestimmt, einander bis zum Tode zu bekämpfen, doch sie kommen nicht gegen die starken Gefühle füreinander an. Als Garret Ember in der Stunde der Entscheidung rettet, wird er als Verräter eingekerkert. 
Ember fasst den halsbrecherischen Entschluss, ihn mitten aus dem Hauptquartier der Georgsritter zu befreien. Das kann ihr aber nur mithilfe des abtrünnigen Drachen Cobalt gelingen. Doch wird der sein Leben aufs Spiel setzen, um seinen Erzfeind – und Rivalen um Embers Herz! – zu retten? Und falls der Plan gelingt: Welche Chance hätten die drei ungleichen Gefährten, wenn der Talonorden und die Georgsritter sie jagen?

"Fünf" von Ursula Poznanski

SuB | 448 Seiten | rororo | Textquelle
Ein Spiel mit Namen Tod. 
Eine Frau liegt tot auf einer Kuhweide. Ermordet. Auf ihren Fußsohlen: eintätowierte Koordinaten. Sie führen zu einer Hand, in Plastikfolie eingeschweißt, und zu einem Rätsel, dessen Lösung wiederum zu einer Box mit einem weiteren abgetrennten Körperteil führt. Es ist ein blutiges Spiel, auf das sich das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger einlassen muss. Jeder Zeuge, den sie vernehmen, wird kurz darauf getötet, die Morde folgen immer schneller aufeinander. Den Ermittlern läuft die Zeit davon. Sie ahnen, dass erst die letzte Station der Jagd das entscheidende Puzzleteil zutage fördern wird ...

"Hourglass Wars - Jahr der Schatten (Band 2)" von Nika S. Daveron

Reziexemplar | 320 Seiten | in Farbe und Bunt | Textquelle
ACHTUNG! Dies ist der 2. Teil!!! 
Das Jahr 999 bricht unter schlechten Vorzeichen an. Mitten im Kriegstreiben zwischen verfeindeten Königreichen haben Scarabea Phoenix und ihr Widersacher Titan von Malyx widerwillig ein Bündnis geschlossen, denn Portale in die Schattenwelt verkünden todbringendes Unheil. Als sich immer mehr Portale öffnen, verschlägt es Scarabea und Titan nach Karga, eine fremde Stadt unter surrcostanischem Protektorat. Dort treffen sie auf einen Unterweltkrieger, der sich »Der Lügner« nennt und sie mit einem unwiderstehlichen Angebot lockt. Unterdessen versucht Königin Vazarina in Coronia die Ansprüche ihrer Herrschaft durchzusetzen. Was sie nicht weiß – die gegnerischen Regenten Azulgrana und Sarasot Berlais steuern geradewegs auf ihr Reich zu. Und mit ihnen eine Geisterarmee aus der Schattenwelt.

Mittwoch, 2. November 2016

[Neuerscheinungen] November 2016

Wie bereits gestern angekündigt, stelle ich euch heute die für mich interessantesten Neuerscheinungen im November vor. Es sind wieder einmal so Einige zusammen gekommen, wobei ich nur ganz wenige wirklich "brauche". Ich hoffe ihr findet diese Liste hilfreich, denn vielleicht ist ein oder das andere Buch dabei, dass euch sonst entgangen wäre! :) 
Wie immer kommt ihr per Klick auf's Cover zur entsprechenden Buchseite des Verlages, auf der ihr die Beschreibung und Leseproben lesen könnt.

Verlagsgruppe Randomhouse




Randall Munroes erfolgreiches Buch "What if? Was wäre wenn?" bekommt eine Neuauflage der besonderen Art: Eine erweiterte Fan-Edition. In diesem Buch werden noch mehr wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen beantwortet und auch der Einband hat ein schönes neues Gewand bekommen. Auch "Der Feuerstein" von Rae Carson wird als Taschenbuch neu herausgebracht.
"Lockwood & Co. Das flammende Phantom" von Jonathan Stroud ist nun der vierte Band der Reihe um die jungen Geisterjäger.
Von Kim Stanley Robinson habe ich bisher noch nichts gelesen, aber seine Mars-Trilogie wurde ja sehr gelobt. Nun erscheint ein neues Buch "Aurora", welches mich neugierig gemacht hat.
Stefanie Lasthaus' "Das Frostmädchen" klingt ebenfalls sehr interessant. Das Buch passt meines Erachtens schön in die kalte Jahreszeit und klingt magisch-märchenhaft.
Alle Bücher erscheinen am 14. November 2016, außer "Lockwood & Co. 4", welches am 28. November 2016 erscheint. 

Droemer Knaur



Zwei dieser Bücher haben mich bereits als Rezensionsexemplare erreicht: "Mr. Sapien träumt vom Menschsein" von Ariel S. Winter verspricht eine philosophische Familiengeschichte der Zukunft zu sein, in der Roboter die Erde bevölkern. "Die Magier seiner Majestät" von Zen Cho ist hingegen ein Fantasybuch, in dem es um Magie und fremde Welten geht. Beide Bücher klingen unheimlich spannend und ich freue mich schon sehr darauf, sie zu lesen.
Ebenfalls erscheint "Die Bibliothek der Besonderen Kinder" von Ransom Riggs. Der dritte Teil seiner Reihe wird in Deutschland aber nur noch als Taschenbuch verlegt, was einige schade finden. Ich habe bisher nur den ersten Teil gelesen, weshalb dieses Buch nicht sehr hoch auf meiner Prioritätenliste steht - Ich werde die Reihe aber auf jeden Fall weiter lesen, sodass auch dieses Buch irgendwann seinen Weg zu mir finden wird.
Alle Bücher erscheinen am 2. November 2016.

dtv



"My Life in Cirles" von Brandy Colbert klingt nach einem aufregenden Jugendbuch: Ein entführter Kindheitsfreund, Jugendliebe und das Geheimnis hinter der Entführung.
Von vielen lang erseht: Der vierte Band der Throne of Glass - Reihe "Königin der Finsternis" von Sarah J. Maas erscheint endlich auf Deutsch! Auch bei dieser Reihe muss ich zugeben, bisher nur den ersten Teil gelesen zu haben, der mich aber überzeugen konnte. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen und bin sehr gespannt was der starken Heldin Celaena noch alles passiert.
Beide Bücher erscheinen am 11. November 2016. 

Bastei Lübbe AG



Zu diesem Buch möchte ich gar nicht so viel sagen außer: Ich liebe Hunde, ich liebe Eulen und ich liebe Bildbände!
Das Buch erscheint am 11. November 2016.

Piper



Bei Piper ist "Dunkeljäger" von dem russischen Autor Alexey Pehov bereits 2014 erschienen und bekommt nun eine Neuauflage.  Bei diesem Buch handelt es sich um einen Einzelband, der sowohl Fantasy als auch Sci-Fi vereint.
Das Buch erscheint am 2. November 2016. 

Carlsen


"Ein Meer aus Tinte und Gold" von Traci Chee vereint zwei Sachen, die ich besonders gerne mag: Fantasy und Bücher. Es klingt nach einem berührendem und besonderem Buch und dieses Buch ist eines der Bücher, das ich wirklich gerne bald haben möchte!
Das Buch erscheint am 25. November 2016. 

Fischer Verlage


Der Verlag hat in seiner Buchbeschreibung zu "Apocalypse Now Now. Schatten über Cape Town"  von Charlie Human folgendes stehen: "Südafrikanische Mythologie + magiebegabte Kopfgeldjäger + Rock’n’Roll-Highschool = punkige Urban Fantasy vom Allerfeinsten." DAS klingt doch wahrlich cool und abgedreht! Da ich selbst in Kapstadt war und insgesamt drei Monate in dem wundervollen Land verbracht habe, sehne ich mich dorthin zurück. Umso schöner ist es für mich, wenn ich Bücher finde, die dort spielen und auch noch zu meinem Lieblingsgenres gehören! Ich sehe schon: Dieses Buch wird ein Must-Read für mich!
Das Buch erscheint am 24. November 2016. (Die Fortsetzung erscheint übrigens auch schon im Mai 2017!) 


Welche Bücher im November erscheinenden Bücher habt ihr euch rausgeschrieben? 
Gibt es ein Buch aus meiner Liste, das euch neugierig gemacht hat? 

Dienstag, 1. November 2016

[Monatsrückblick] Oktober 2016



Hallo November! 
Doch bevor der graue Herbstmonat beginnt, heißt es, die gelesenen Bücher des Oktobers Revue passieren zu lassen. Mitte des Monats finden bei mir die Vorlesungen wieder an, was sich deutlich auf mein Leseverhalten ausgewirkt hat! Und zwar positiv: Während der Bahnfahrten habe ich so Einiges lesen können und deshalb sind auch gleich zwei Bücher dabei, die ich gar nicht geplant hatte! 

Meine gelesenen Bücher:

★★★★★ "Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs
1. Teil | Jugendfantasy mit etwas Grusel | Verfilmung läuft im Kino | 416 Seiten | Knaur | Filmrezension

★★★"Der Blackthorn-Code. Das Vermächtnis des Alchimisten" von Kevin Sands
1. Teil | hystorisch-magische Kinderfantasy | 330 Seiten | dtv Rezension

 "Das Gedächtnis der Welt" von Chriz Wagner
"Die Ewigen" - Reihe | Fantasy mit historischem Einschlag | 109 Seiten | Endeavour Press Rezension

 "Stone Rider" von David Hofmeyr
1. Teil | Postapokalyptisch, Western, Motorradrennen | 336 Seiten | dtv | Rezension

 "Das Restaurant am Ende des Universums" von Douglas Adams
2. Teil | Skurriles Sci-Fi-Abenteuer mit Gesellschaftskritik | 240 Seiten | Heyne

 "Der große Gatsby" von F. Scott Fitzgerald
Klassiker | Drama im Jazz Age | 249 Seiten | Diogenes | Rezension folgt eventuell

 "Frostflamme" von Christopher Husberg
1. Teil | High-Fantasy | 704 Seiten | Knaur | Rezension folgt

Mein Highlight


In diesem Monat kann ich mich gar nicht wirklich auf ein Monatshighlight beschränken. Sowohl "Die Insel der besonderen Kinder" konnte mich fesseln und begeistern (wie übrigens auch der Film! Zur Filmrezension), als auch "Das Restaurant am Ende des Universums". Doch müsste ich mich für ein Buch entscheiden, dann wäre es "Der große Gatsby"! Ich habe den Film mit Leonardo DiCaprio bereits mehrmals gesehen und habe mich endlich auch an das Buch gesetzt und es genauso geliebt wie den Film. Jetzt bin ich sehr interessiert daran auch Fitzgeralds andere Werke zu lesen. Die Zeit, über die er schreibt interessiert mich sehr und sein Schreibstil ist wirklich schön und angenehm zu lesen. 

Fazit


Ich bin sehr zufrieden mit meinem Lese-Oktober: Immerhin habe ich nur ein einziges Buch von meiner Leseliste nicht geschafft, dafür aber gleich zwei Bücher vom SuB befreit, auf dem sie völlig unberechtigt lagen!
Insgesamt habe ich also 7 Bücher gelesen, die zusammen 2.384 Seiten haben. Mit einem Durchschnitt von etwa 80 Seiten am Tag bin ich auch sehr zufrieden, auch wenn ich mir immer noch wünsche auf 100 Seiten pro Tag zu kommen. 

Morgen gibt es meine ausgewählten Neuerscheinungen, die im November erscheinen und am Donnerstag verrate ich euch, welche Bücher ich vorhabe, diesen Monat zu lesen.  

Wie war euer Oktober? Fing bei euch auch die Uni an?
Und habt ihr Halloween gefeiert oder habt ihr den Tag anders verbracht?

Montag, 31. Oktober 2016

{Montagsfrage} Grusel & Horror

Die Montagsfrage wird jede Woche von Svenja von Buchfresserchen veranstaltet. 

Magst du Bücher mit Gruselfaktor oder Horror und was gefällt dir daran?


Mit Horror kann ich leider wenig anfangen - weder als Buch, noch als Film. Ich bin da vielleicht etwas zu feinfühlig, etwas zu schreckhaft und habe (in diesem Fall leider) eine sehr bildhafte Fantasie. 
Mit etwas Grusel komme ich aber klar und lese so etwas auch gerne. Allerdings eher im Jungendbuch bereich. Ein kleiner Buchtipp zu diesem Thema: "Lockwood & Co - Die Seufzende Wendeltreppe" von Jonathan Stroud.
Wer mich kennt und/oder auf meinem Blog aufmerksam gelesen hat, weiß, dass ich auch nicht so die große Thriller- und Krimileserin bin. Oftmals interessieren mich die Bücher sogar sehr, lesen tue ich sie dann aber eher selten. Tatsächlich hoffe ich, dass ich im November dazu komme ein paar Thriller zu lesen, da ich bei einer Challlenge teilnehme, die im November Thriller und Krimis als Monatsgenre vorgegeben hat. 

Wie geht es euch mit Grusel und Horror in Büchern? 
Habt ihr heute, passend zu Halloween, sogar vor solch ein Buch zu lesen?

Dienstag, 25. Oktober 2016

[Rezension] "Stone Rider" von David Hofmeyr

Erschienen bei dtv am 23.9.2016 | Übersetzt von Alexandra Ernst
Hardcover | 336 Seiten | ISBN: 978-3-423-76150-5 | 16,95 € | Kaufen

"Stone Rider" | 1. Stone Rider | 2. Blood Rider (vorraussichtlich 2017)


Der Blackwater-Trail: Ein Rennen auf Leben und Tod.

Es ist heiß und trocken, die Luft staubig und giftig, der ganze Planet zerstört und verödet, das Leben hart und karg. Doch es gibt einen Ort, wo alles anders ist: die Sky-Base. Und man kann sich ein Ticket dorthin verdienen, indem man an dem berüchtigten Blackwater-Trail, dem härtesten Motorradrennen der Welt, teilnimmt – überlebt und gewinnt. Die Chancen: minimal. Das Risiko: lebensgefährlich. Und doch hat Adam nicht viel zu verlieren. Zunächst. Doch dann geht er wider besseren Wissens Allianzen ein, schließt Freundschaften, verliebt sich sogar. Damit macht er sich verwundbar. Und plötzlich hat er alles zu verlieren...
(Quelle: dtv)
Bereits als ich die Beschreibung zu diesem Buch las, dachte ich sofort an den Film „Mad Max: Fury Road“, der vor einiger Zeit in den Kinos lief. „Stone Rider“ ist ein Jugendbuch und somit natürlich nur begrenzt mit dem Film vergleichbar, der eine Altersfreigabe von 18 hat. Doch die Umgebung und die Stimmung sind sich in gewisser Weise sehr ähnlich.

Der Protagonist Adam lebt in einer postapokalyptischen Welt, in der das Leben auf der Erde nicht einfach ist und sich eine Gruppe privilegierter Menschen in die Sky-Base abgesetzt hat. Für die Menschen auf der Erde gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie schuften ihr ganzes Leben lang in den Minen, die den Menschen der Sky-Base wertvolle Rohstoffe liefern oder aber sie werden „Rider“, Motorradfahrer, die an gefährlichen Rennen teilnehmen.

Die Handlung des Buches ist zwar nicht übermäßig komplex, aber sehr aufregend und abenteuerlich. Die ein oder andere unerwartete Wendung gibt es auch, die für Abwechslung sorgt. Zudem beschreibt David Hofmeyer sowohl die Umgebung als auch die Protagonisten sehr bildhaft und atmosphärisch. Beim Lesen hatte ich das Gefühl hat, direkt vor Ort zu sein.

In „Stone Rider“ wird Altes mit Neuem verbunden: Die Ortschaft und die Rennstrecke erinnern an die typischen alten Wildwest-Filme, während die Handlung in die Zukunft versetzt wurde. Ein Konzept, dass, wie ich finde, sehr gut funktioniert und einen großen Reiz hat.

Die Hauptattraktion des Buches ist das Rennen. Es wird kaum etwas zur Entstehung der vorherrschenden Gesellschaft erzählt, noch was die Sky-Base genau ist und was dort vorgeht. Wer also eher auf eine komplexere Dystopie hofft, dürfte von „Stone Rider“ enttäuscht sein. Ich fand es aber ganz erfrischend, dass es mal nicht um die größeren politischen Machtkämpfe ging, sondern nur um das „Spiel“.  
Im Englischsprachigen Raum wird das Buch mit „Mad Max trifft Die Tribute von Panem“ beworben und genau so kann man sich das Buch auch vorstellen. Die Rennen in der Wüste haben mich zudem ein wenig an die Podrennen von Anakin Skywalker aus „Star Wars“ erinnert. Diese Mischung funktioniert sehr gut und somit bietet „Stone Rider“ rasante Unterhaltung mit einer abenteuerlichen Geschichte. Der Fokus liegt mehr auf dem Rennen, was das Buch lockerer und auch spannender macht. Die Handlung ist stellenweise etwas brutaler, sodass ich das Buch für Leser ab 13 empfehlen würde (Der Verlag empfiehlt das Buch ab 14 Jahren).

Das Buch bekommt von mir eine klare Empfehlung für Jugendliche. Denn obwohl es stellenweise etwas vorhersehbar war, ist es trotzdem sehr packend geschrieben, was unter anderem daran liegt, dass die bildhaften Beschreibungen den Leser mitten in die Handlung ziehen. 
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

Freitag, 21. Oktober 2016

[Rezension] "Das Gedächtnis der Welt" von Chriz Wagner

Erschienen bei Endeavour Press am 19.9.2016 | Kindle eBook | 97 Seiten 
ANSIN: B01LBB4XB8 | 2,99 € | Kaufen (Amazon)

"Die Ewigen" | 1. Die Gärten von Rom | 2. Der Bruderpackt  | 3. Die Zeichen der Schuld (Rezension) | 4. Von sterbenden Engeln | 5. Das Gedächtnis der Welt 

Mein Name ist Thyri. Ich lebe ewig. Solange ich zurückdenken kann, bin ich auf der Erde. Ich suche nach meiner Liebe. Und ich suche nach dem Tod. Gemeinsam werden wir eine Antwort finden auf die Frage: Wer bin ich? Ich kann nicht sterben. Ich kann nicht lieben. Ich bin Thyri.

1933 n. Chr.: Thyri hat eine Anstellung im Lesesaal der London Museum Library. Dort, inmitten all der alten Bücher, fühlt sie sich aufgehoben. Sie hat das Gefühl an einem Ort angekommen zu sein, an dem sie sich nicht verstecken muss. Und vielleicht, so hofft sie, findet sie in einem der abertausend Bücher Informationen über ihre Herkunft, ihre Unsterblichkeit – und über Simon, den sie nicht vergessen kann.
Eines Tages wird die Sammlung der Bibliothek um ein ganz besonderes Schmuckstück reicher: Der Codex Sinaiticus, die älteste Bibelübersetzung der Welt, findet seinen Weg nach London. Und während Thyri noch ihr normales Leben genießt, schleicht sich der Codex langsam in ihre Lebenswirklichkeit und verändert alles.
Denn was hat es mit den seltsamen historischen Ungereimtheiten auf sich, die Thyri immer häufiger in den historischen Büchern entdeckt? Sind ihre Freunde, wer sie vorgeben zu sein? Oder findet Thyri unter ihnen vielleicht endlich einen weiteren Ewigen?
(Quelle: Chrizwagner.de)
„Das Gedächtnis der Welt“ ist mein zweites Buch aus der Reihe „Die Ewigen“ von Chriz Wagner. Das erste Buch „Die Zeichen der Schuld“, welches mir ausgesprochen gut gefallen hat, wird aus der Perspektive von Simon erzählt, während dieses Buch nun von Thyri handelt.

Aufgrund der positiven Überraschung meines ersten Buches von Chriz Wagner hatte ich zugegebenermaßen etwas höhere Anforderungen an „Das Gedächtnis der Welt“. Vor allem war ich darauf gespannt, dieses Mal eine weibliche Protagonistin zu begleiten und außerdem ging es um Bibliotheken und ein besonderes Buch – Für mich als Buchliebhaberin immer ein beliebtes Thema.

Leider wurde das Buch den Erwartungen nicht ganz gerecht, da die Geschichte letztendlich ein wenig zu konfus konstruiert war. Am Anfang wird man regelrecht in die Geschichte hineingeworfen ohne einen wirklichen Anhaltspunkt, worum es geht. Dies baut natürlich große Spannung auf und ich wurde sehr neugierig auf den Fortgang der Geschichte. Erst nach und nach kommt der Leser dem Geheimnis auf die Spur und es kommt immer mehr Klarheit auf. Doch auch am Ende blieben Fragen offen, von denen ich mir erhofft hatte, dass diese beantwortet werden würde. 
Auch mit „Das Gedächtnis der Welt“ konnte mich der Autor Chriz Wagner wieder überzeugen. Sein Schreibstil ist sehr bildhaft und er erzeugt durch geschickte Andeutungen Spannung, die mich als Leserin interessiert weiterlesen ließen. Zwar schwächelt das Buch etwas mit der Auflösung all dieser Andeutungen, doch ich kann das Buch trotz dessen empfehlen.
Laut Chriz Wagner lassen sich die Bücher der Reihe „Die Ewigen“ unabhängig voneinander lesen. Dem kann ich so zustimmen, da ich, trotz der fehlenden Zwischenteile, nicht das Gefühl hatte, dass mir wichtige Informationen fehlen würden. 

Ich bedanke mich Chriz Wagner und Endeavour Press für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

The picture at the top of this posting contains a modified picture by Creativeart - Freepik.com . Die Coverrechte liegen beim Verlag. 

Montag, 17. Oktober 2016

{Montagsfrage} Nächster Einzelband


Die Montagsfrage wird jede Woche von Svenja von Buchfresserchen veranstaltet. 

Welcher Einzelband steht bei dir aktuell als nächstes auf dem Leseplan?


Lustigerweise, stand ich gestern Abend, nachdem ich "Stone Rider" beendet habe vor der Entscheidung, welches Buch ich als nächstes lesen werde. Noch zwei Bücher stehen auf meiner Leseliste für den Oktober: "Frostflamme" und "Talon - Drachenherz". Da Talon ein Reihenbuch ist, fällt es für diese Frage weg, doch soweit ich weiß, ist "Frostflamme" ein Einzelband (zumindest habe ich noch nichts gegenteiliges gehört. Falls ihr aber etwas in der Hinsicht gehört habt - gerne in den Kommentaren berichten!). Da ich ab heute wieder jeden Tag zur Uni fahren muss, durfte aber zunächst keines der beiden Bücher heute mit, da sie beide ziemlich dick und schwer sind... Zwar wird sich das bestimmt ändern, sobald ich richtig in die Geschichte eingetaucht bin, aber heute durfte zunächst ein anderes Büchlein mit: "Das Restaurant am Ende des Universums" von Douglas Adams. Leider kein Einzelband, da es der zweite Teil der Anhalter-Reihe ist, aber ich finde, es ist eine Erwähnung wert!

Habt ihr auch mehr Reihenbücher, als Einzelbände auf eurem SuB? Oder hält es sich in der Waage?
Was lest ihr lieber?