Sonntag, 30. August 2015

★Rezension★ "Sherman's End" von C. R. Schmidt



Titel: Sherman's End
Autor: C. R. Schmidt
Verlag: in Farbe und Bunt (iFuB)
Erschienen am: 20. Juli 2015
Format: eBook
Seiten: 368
ISBN: 978-3-941864-47-4
Preis: 7,49 € (eBook) | 13,80 € (TB, Hörbuch)
Kaufen: iFuB 
Reihe: 


Hud ist ein Dingo, ein Reisender ohne Heimat. Im postapokalyptischen, verwüsteten Nordamerika hält er sich mit Drogendeals über Wasser. Hier gilt nur das Gesetz der Straße: Jeder ist sich selbst der Nächste. Durch Zufall gelangt eine Karte in seinen Besitz, die ihn zu einem großen Schatz führen soll – nach Sherman’s End.
Kurzerhand macht er sich auf dem Weg dorthin und stößt dabei auf Archie, der seltsame Kräfte zu haben scheint. Dieser hat seine eigenen Beweggründe nach Sherman’s End zu fahren – er will es zerstören!

„Sherman’s End“ spielt in einer vom Krieg zerstörten Ödlandschaft der ehemaligen USA. Die Überlebenden müssen sich gegen Radioaktivität, Raider und mutierte Lebewesen, sogenannte „Freaks“, behaupten. Obwohl dieses Setting schon sehr verbreitet ist und oft genutzt wird, schafft das Buch trotzdem nicht verbraucht zu wirken.
Im Verlauf der Geschichte wird wenig auf den Krieg eingegangen – die gegenwärtige Handlung steht im Vordergrund. Was dem Buch zusätzlichen Charme verleiht, sind die außergewöhnlichen Protagonisten.

C. R. Schmidt verbindet hier verschiedene Elemente aus Science-Fiction, Dystopie und Fantasy und schafft somit eine interessanten Endzeit Thriller mit Roadtrip- und Westernelementen, der trotz des immer öfter genutzten Settings nicht verbraucht wirkt.


Alles in allem ist „Sherman’s End“ eine spannende und unterhaltsame Geschichte. Mir gefällt die Mischung der verschiedenen Genres sehr gut. Die Handlung erschien mir zwar kreativ durchdacht, jedoch an einigen Stellen nicht genug ausgearbeitet. Besonders am Ende wurde das Potential nicht vollkommen ausgeschöpft. Dafür ziehe ich einen Stern ab. Ich bin aber gespannt, was C. R. Schmidt uns in Zukunft bieten wird.
(Coverrechte liegen beim Verlag)

Samstag, 29. August 2015

★Rezension★ "Alice's Adventures in Wonderland" von Lewis Carroll


Titel: "Alice's Adventures in Wonderland"
Autor: Lewis Carroll
Verlag: Sterling
Erschienen: 2009
Illustrator: Robert Ingpen
Format: Hardcover mit Illustrationen
Seiten: 191
ISBN: 978-1-4027-6835-4
Preis: ~ 21 €
Kaufen: Deutsch (Knesebeck Verlag) | Englisch (amazon)

Reihe: 
1. Alice's Adventures in Wonderland
2. Alice Through the Looking-Glass



Als Alice eines Tages ein seltsames weißes Kaninchen sieht, folgt sie ihm kurzerhand durch den Kaninchenbau und landet in einer skurrilen Welt voller Wunder.


Alice’ Abenteuer im Wunderland sind alles andere als gewöhnlich. Die Geschichte schwankt zwischen Genie und Wahnsinn und zieht nicht nur Alice in eine wundersame Welt, sondern auch den Leser.

Die Charaktere, die Lewis Carroll für diese Geschichte erschaffen hat, strotzen vor Verrücktheit und Kreativität.

Carroll untermalt die verrückte Welt mit vielen philosophischen Themen und Wortspielen. Diese Wortgewandtheit hat mich sehr überrascht und begeistert. Ich empfehle, das Buch im Original zu lesen, damit man diese Genialität in ihrer Ursprungsform genießen kann.

Sprache und Verständnis
Dass, das Buch schon etwas älter ist, merkt man der Sprache an. Es werden einige Begriffe benutzt, die ich nicht aus der heutigen Alltagssprache kenne bzw. nicht mehr sinngemäß verwendet werden.

Man sollte schon gelegentlich Bücher auf Englisch lesen, um dieses Buch weitestgehend flüssig lesen zu können. Ich habe beim Lesen allerdings ein Wörterbuch zur Hand gehabt, um die vielen Wortspiele verstehen zu können.


Illustrationen von Robert Ingpen
Auch in diesem Buch ist der Charme der tollen Illustrationen auf jeder Seite zu spüren. Der Illustrator hat ein gutes Talent dafür, mit seinen Zeichnungen die eigene Fantasie zu ergänzen und nicht zu verdrängen.



„Alice’s Adventures in Wonderland“ mit den Illustrationen von Robert Ingpen ist ein wahrer Schatz in meinem Regal. Die bekannte Geschichte im Original zu lesen, ist interessant, um die vielen Adaptionen des Klassikers zu vergleichen und die Genialität des Buches zu verstehen.
Das Buch ist für Alt und Jung gleichermaßen spannend.

Das Buch mit seinen tollen Illustrationen ist auch in deutscher Übersetzung beim Knesebeck Verlag erschienen.


Donnerstag, 27. August 2015

[Buch vs. Film] Margos Spuren


Vergangene Woche habe ich die Verfilmung des Buches "Margos Spuren" (Rezension), das ich sehr gerne mochte, angesehen.

Ich hatte viel Spaß beim Film, da er witzig und schön gemacht ist.

Wie es aber bei Buch-Film-Vergleichen oft kommt: Die Buchvorlage ist um einiges besser als der Film.

Während ich Cara Delevingne und Nat Wolff als Margo und Q gut besetzt fand, war der Rest nicht so ganz meinen Vorstellungen entsprechend. Die Schauspieler waren gut und haben ihre Rollen auch authentisch verkörpert, nur waren mir die Gesichter der Schauspieler zu jung. Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, dass diese ihren Abschluss an der Highschool machen würden.

Die Filmmacher haben sich in manchen Momenten pedantisch an die Buchvorlage gehalten und übernahmen bekannte und beliebte Zitate eins zu eins aus dem Buch. Doch die Handlung wurde größtenteils der Emotionalität und Spannung beraubt. Die Berg- und Talfahrt von Q's Gefühlen wurde nur ansatzweise, wenn nicht sogar gar nicht gezeigt. Auch der Racheakt von Margo am Anfang der Handlung wurde nur kurz und verändert angeschnitten.

Ebenso wurde der Roadtrip verändert, in dem eine Person daran teilnahm, die im Buch nicht mitgekommen ist und viele Witze auf der Reise wurden weggelassen.

Das Ende war für mich in die falsche Richtung verändert worden. Zwar bleibt der Ursprungsgedanke gleich, doch leider driftete das Ende in eine eher kitschige Richtung ab.

Fazit


Vieles im Film wurde des Charmes beraubt, der die Bücher von John Green ausmacht. John Green schafft interessante Protagonisten, die viele Probleme bewältigen müssen und trotzdem humorvoll und unterhaltsam agieren.

Meiner Meinung nach war die größte Schwäche des Filmes, dass sie Q nicht als Erzähler eingesetzt haben. Da das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, kann man viel mehr an seinen Gedanken und Gefühlen teilnehmen. Das hat beim Film gefehlt.

Trotz allem war der Film unterhaltsam und ist es wert, gesehen zu werden. Jedoch hat der Film bei mir keinen nachbleibenden Eindruck hinterlassen.
Aus einer komplexeren, emotionalen Geschichte wurde ein typischer "Highschool-Coming-Of-Age-Film".

Sieger des Vergleiches: Buch
Filmbewertung: 3 Sterne, für eine interessante, aber seichte Unterhaltung.


Habt ihr das Buch gelesen und den Film geguckt? Was fandet ihr besser? 


Montag, 24. August 2015

Liebster Blog Award




Mich hat Gina von "Unique Avid Reader" für den "Liebster Blog Award" nominiert.
Vielen Dank, ich habe mich sehr gefreut!






Was ist der Sinn und Zweck dieses Awards?
Dieser Award soll helfen, kleine Blogs mit weniger als 200 Follower bekannter zu machen.

Was muss man tun?
- 11 gestellte Fragen beantworten
- Die Person verlinken, von welcher man die Nominierung erhalten hat
- Selbst wieder Blogs nominieren und sich 11 Fragen ausdenken, welche die nominierten Blogs dann beantworten sollen.

Hier nun die Fragen von Gina und meine Antworten: 

1. Wo liest du am liebsten ein gutes Buch?
Am liebsten lese ich am Strand unterm Sonnenschirm... Aber da dies leider nur sehr selten passiert, lese ich meist in meinem Bett oder bei gutem Wetter auf der Terrasse.

2. Welches ist dein absolutes Lieblingsbuch?
Ohne lange nachzudenken: "Die Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers.
Es ist ein wunderbar kreatives und besonderes Buch über Bücher! Nur wenn ich an dieses Buch denke habe ich das tiefe Bedürfnis es sofort in die Hand zu nehmen und zu lesen (Vernünftigerweise lasse ich das, sonst würde ich ja sonst keine Bücher lesen ;-) )

3. Welches Buch hat dich so richtig enttäuscht?
"Endgame - Die Auserwählten" von James Frey.
Zwar habe ich mir aufgrund des großen Hypes, der bereits vor der Veröffentlichung des Buches entstand, keine zu großen Hoffnungen gemacht, aber ich war nach dem Lesen sehr enttäuscht und unglaublich sauer, dass ich soviel Geld dafür ausgegeben habe. Es hatte nicht wirklich etwas Besonderes, war unnötig brutal und kein bisschen kreativ. Auch das Rätsel war so schwer, dass ich sogar mit Hilfe nicht mal Ansätze entwickeln konnte.

4. Wer war oder ist der Held deiner Kindheit?
Ich liebe Hermine für ihren Charakter und ihre Schlauheit. Sie ist ein so besonderes Mädchen und ist in den Büchern bereit alles was nötig ist für ihre Freunde und Familie zu tun.
Emma Watson finde ich sowohl wunderschön (auf eine natürliche Art und Weise) und wahnsinnig inspirierend. Gerade wenn man bedenkt, was sie für ihr Alter alles erreicht hat und wofür sie sich einsetzt!


5. Wenn du eine Superkraft hättest, welche wäre das?
Ich würde gerne fliegen können. Ganz schwerelos und so schnell ich möchte!
Es wäre so wunderbar schnell an die verschiedensten Orte reisen zu können. Oder sich einfach mal eine Auszeit von dem Trubel auf der Erde nehmen und in die Wolken verschwinden.
Gerne würde ich die Superkraft gegen frieren dazu buchen ;)

6. Hast du dir schon mal ein Buch nur wegen dem Cover gekauft? Falls ja, welches?
JA! Ich oute mich. Ich bin eine extreme Cover-Käuferin. Zwar muss mir der Inhalt auch zusagen, aber ein schönes Cover ist immer schon die halbe Miete.
"The Heir" von Kiera Cass ist ein solches Buch. Ich hätte auch gut nach "The One" mit der Reihe aufhören können, aber das vierte Buch hat einfach das schönste Cover und so war klar, dass es auf jeden Fall her musste.



7. Hatte ein Buch mal ein sehr "hässliches" Cover, und eine langweilige Beschreibung und hat dich trotzdem überrascht? Falls ja, welches?
Meistens kaufe ich ja, wie eben erwähnt, nur schöne Bücher ;)
Aber tatsächlich sind die Bücher der "Foundation"-Trilogie von Isaac Asimov in der Auflage aus den 70er Jahren alles andere als ansprechend... Inhaltlich sind sie aber, wie viele Asimov-Bücher, tolle Sci-Fi-Literatur, die wegweisend ist.


8. Schaust du dir Buch Verfilmungen an oder möchtest du nicht das deine Vorstellungen verändert werden? (Beispiel Gesichter, Stimmen, etc)
Ich sehe mir meistens schon die Verfilmungen an. Aber eigentlich immer erst nachdem ich die Bücher gesehen habe. Denn beim ersten Lesen möchte ich meine eigenen Vorstellungen haben und mir sie nicht durch "Fehlbesetzungen" oder ähnlichem verderben.
Nur zwei Filme habe ich gesehen, bevor ich die Bücher gelesen habe.
"Harry Potter und der Stein der Weisen" und "The Maze Runner". Bei Ersterem war es dann so, dass ich beim Lesen dann tatsächlich die Schauspieler vor mir gesehen habe, aber da sie, meiner Meinung nach, sehr gut zu den Rollen passen, hat mich das auch nicht gestört.
Bei "Maze Runner" war es etwas anders. Dort war nämlich eine Person so falsch besetzt, dass ich beim Lesen dauernd drüber gestolpert bin.

9. Hat dich ein Buch schon mal so richtig zu Tränen gerührt? Falls ja, welches?
"If I Stay" von Gayle Forman. So traurig und so schön! Wer es noch nicht gelesen hat, sollte das dringend nachholen!

10. Welches Buch hat dich so richtig zum Lachen gebracht?
So ziemlich alle Frauenromane von Kerstin Gier und die "Artemis Fowl"-Bücher von Eoin Colfer.
Beide Autoren haben einen herrlichen Humor, der auf jeder Seite ihrer Bücher zutage kommt.

11. Welches Buch würdest du niemals her geben??
Meine Hardcover-Zamonien-Bücher. Sie sind mein größter Schatz.



Nun meine elf Fragen:
1) Welches ist dein schönstes Buch?
2) Welches Buch würdest du gerne vergessen, damit du es wieder zum ersten Mal lesen könntest und so alles neu entdecken würdest?
3) Auf welche kommende Neuerscheinung freust du dich am meisten dieses Jahr?
4) Was würdest du gerne irgendwann im Leben einmal machen? (Fallschirm springen, den Mount Everest besteigen, ein bestimmtes Land bereisen, ins All fliegen?)
5)Welches ist dein Lieblingszitat aus den zuletzt gelesenen Büchern? Und aus welchem Buch ist es?
6) Hast du einen eReader? Wenn ja, welchen?
7) Wenn dich ein Buchcharakter einen Tag lang begleiten könnte, welchen würdest du wählen?
8) Was würdest du mit besagtem Buchcharakter unternehmen?
9) Was ist dir lieber: kleine oder große Buchhandlung? Oder kaufst du online?
10) Welches ist dein/e Lieblingsautor/in und warum?
11) Hast du einen Büchertick? (Am Buch riechen zählt nicht! ^^)

Ich nominiere :
Giulia von "Buchmonster"


Ich würde mich freuen, wenn ihr mitmacht und so die kleinen Blogs unterstützt und euch vorstellt.

Samstag, 22. August 2015

★Rezension★ "In 80 Tagen um die Welt " von Jules Verne

Inhalt 

In 80 Tagen um die Welt? Das ist unmöglich, denken viele. Und doch begibt sich der rätselhafte Phileas Fogg, der Inbegriff eines englischen Gentlemans, auf diese Reise, um zu beweisen, dass es möglich sei! Seine Bekannten im Reformclub Londons halten dagegen und so beginnt für den Engländer ein Wettlauf gegen die Zeit, um die Wette zu gewinnen. 
In Begleitung seines Dieners Passepartout muss Phileas Fogg viele Schwierigkeiten bewältigen, die ihn immer wieder vom Reiseplan abbringen. Werden sie es noch rechtzeitig wieder zurück nach London schaffen und allen beweisen, dass es doch möglich ist in 80 Tagen um die Welt zu reisen? 

Meine Meinung…


…zum Inhalt: 

Die Geschichte ist sehr packend geschrieben und so war ich bereits nach wenigen Seiten so in die Handlung eingetaucht, dass ich gar nicht aufhören wollte, zu lesen. Je weiter die Reise der Protagonisten voranschritt und umso mehr Schwierigkeiten sich ihnen in den Weg stellten, umso mehr fieberte ich mit den Reisenden mit und hoffte, dass sie es rechtzeitig zurück nach Hause schaffen würden. 
Jules Vernes Beschreibungen der Gesellschaft, Ländern und Technik ist realistisch und detailliert, sodass ich mir sehr gut vorstellen konnte, wie außergewöhnlich und schwierig solch eine Erdumrundung zu seiner Zeit war.  
Was ich wichtig finde, ist, dass Jules Verne die damalige Welt und die dort lebende Gesellschaft beschreibt, ohne eine Wertung oder eigene Meinung einfließen zu lassen. Er nimmt die Welt so, wie sie ist und nutzt sie als Schauplatz seiner Erzählung.

…zu den Protagonisten: 

Phileas Fogg, der die Reise um die Welt wegen einer Wette antritt, ist ruhig und mysteriös. Er möchte die Wette nicht des Geldes wegen gewinnen, sondern um zu beweisen, dass es möglich ist, die Welt in 80 Tagen zu umrunden. Im Laufe der Reise kommen verschiedene Seiten von ihm zu Tage, die ihn zu einem interessanten Charakter machen.

Passepartout, sein Diener, ist Franzose und äußerst ängstlich und hektisch. Dazu kommt, dass er auch etwas schusselig ist, was nicht nur einmal dazu führt, dass Probleme während der Reise entstehen. Er ist aber ein äußert liebenswürdiger Charakter und ist mir bereits am Anfang sehr sympathisch gewesen.

Dazu kommt noch Fix, ein Ermittler, der meint, in Phileas Fogg den Bankräuber zu finden, der kurz vor dessen Abfahrt der Bank eine große Menge an Geld entwendet hat. Um den vermeintlichen Dieb nicht aus den Augen zu verlieren, nimmt Fix unfreiwillig an der Weltreise teil.


...zur Illustration: 

Ich bin ein Fan von Robert Ingpen! Seine Illustrationen sind hinreißend und wunderschön. Detailliert und in passendem Umfang sind die einzelnen Etappen der Reise illustriert. Dabei drängen die Bilder nicht die eigenen Vorstellungen weg, sondern ergänzen diese passend.

Fazit


Ein Klassiker bester Güte! Von mir gibt es dementsprechend 5 Sterne und eine ganz klare Empfehlung für „In 80 Tagen um die Welt“ für alle Altersgruppen.
Die Geschichte eignet sich hervorragend, um einen Eindruck der damaligen Verhältnisse zu bekommen und eine sehr unterhaltsame Abenteuergeschichte zu lesen, wie sie nur zu der Zeit entstehen konnte.

Auch für Kinder ist das Buch bestens geeignet. Sowohl für Jüngere zum Vorlesen, als auch für ältere zum Selbstlesen. Das Buch ist spannend - ob die Reisemöglichkeiten nun aktuell sind oder nicht, spielt dabei keine Rolle.


Jules Verne hat mit diesem Buch Universalliteratur geschaffen, die jedem etwas bietet. 




Erschienen am 22. August 2012 bei Knesebeck
€ 24,95 [D] | 25,70 [A] | sFr 37,90
Gebunden | 224 Seiten | Illustriert von Robert Ingpen
ISBN 978-3-86873-491-1
*Hier* kommt ihr zur Buchseite des Verlages

(Coverrechte und der Illustrationen liegen
beim Verlag und dem Illustrator)
Tiny Hedgehog

Montag, 17. August 2015

★Rezension★ "Mohnschnecke“ von Anna Koschka

Inhalt 


Dotti ist wieder Single.
Und um sie wieder auf die Beine zu stellen, entwickeln ihre Freundinnen für sie die Mauerblümchentherapie, damit Dotti sich wieder wohlfühlt und ihre Leselust wiederfindet. Denn was ist eine bekannte Buchrezensentin, die keine Bücher liest?!
Doch nichts hilft wirklich, bis Dotti auf wundersame Weise ein handgeschriebenes Rezeptbuch findet. Und die Rezepte darin sind alles andere als gewöhnlich.
Dotti macht sich auf die Suche nach dem Autor und findet so einige Sachen auf dem Weg…


Meine Meinung…


Dotti ist eine sehr sympatische und natürliche Protagonistin, die einen sehr tollen Humor mitbringt. Auch die anderen Protagonisten sind sehr interessant beschrieben und so sind auch die Nebencharaktere für sich sehr spannend und nicht nebensächlich.
Die Geschichte ist lustig und romantisch, ohne wirklich ins Kitschige abzurutschen. Das Konzept mit den Rezepten ist so süß und schön, dass ich dieses Rezeptbuch am liebsten selbst haben würde, um immer wieder darin zu lesen.
Als Buchliebhaberin und Bloggerin habe ich mich ziemlich oft in diesem Buch wiedergefunden. SuBs, Rezensionen und eine sich immer vergrößernde Bibliothek? Da schlägt das Bücherherz!
„Mohnschnecke“ ist eigentlich der Folgeband zu „Naschmarkt“, doch er lässt sich auch gut ohne das erste Buch lesen. Mir ist beim Lesen nicht aufgefallen, dass es sich um eine Fortsetzung handelt, da hier eine neue Geschichte erzählt wird.

Fazit:

Von mir bekommt das Buch 5 Sterne, da ich viel Spaß mit dem Buch hatte, das mit viel Herz und Liebe geschrieben ist. Mir hat auch der authentische Humor gefallen, der weder zu sarkastisch, noch zu albern war.




"Mohnschnecke" erschien am 2. Dezember 2013 bei Knaur TB

8,99 € | 384 Seiten | Chick-Lit
ISBN: 978-3-426-51138-1
(Coverrechte liegen beim Verlag,
Fotos wurden von mir gemacht)

Mittwoch, 12. August 2015

5 Sätze zu ... "Die Schnäppchenjägerin" von Sophie Kinsella

Inhalt 

Rebecca Bloomwood hat eine gefährliche Leidenschaft: Die erfolgreiche Finanzexpertin, die anderen Menschen in Geldfragen kompetent zur Seite steht, kann keinem Schnäppchen widerstehen. Nun steckt sie in einer schweren finanziellen Krise und droht in ihrem selbst geschaffenen Chaos unterzugehen, da sie sich gleichzeitig die Bank vom Leib halten, den attraktiven Luke Brandon beeindrucken und ihrer täglichen Arbeit nachgehen muss...
(Quelle: Goldmann Verlag)

In 5 Sätzen


  1. „Die Schnäppchenjägerin“ ist der erste Band der "Shopaholic"-Reihe.
  2. Rebecca „Becky“ Bloomwood ist eine sehr sympathische Protagonistin, die mit viel Humor und Tollpatschigkeit durch die Geschichte führt.
  3. Das Buch ist für mich ein typischer „Chick-Lit“-Roman, der leicht-lockere Unterhaltung für Zwischendurch bietet. Es ist ein typischer Plot, der sich aber trotzdem mit viel Spaß lesen lässt.
  4. Als Frau findet man sich öfter als einem lieb ist, in Becky wieder. Die ewigen Vorsätze etwas zu ändern, die Verführung die Schaufensterauslagen bieten und die Tollpatschigkeit sind nur einige Punkte.
  5. Das Buch bekommt von mir solide 4 Sterne für eine lustige Lektüre mit einer sympathischen Protagonistin und einer netten Geschichte, die allerdings recht einfach gestrickt ist und wenig Neues bietet.

Erschienen am 1. August 2002 bei Goldmann
€ 8,95 [D] | € 9,20 [A] | CHF 11,90
Chick-Lit | Broschur | 416 Seiten
ISBN: 978-3-442-45286-6

(Die Coverrechte liegen beim Verlag)

Samstag, 8. August 2015

★Rezension★ "Margos Spuren" von John Green


Inhalt 


„My miracle was this: out of all these houses in all the subdivisions in all of Florida, 
I ended up living next door to Margo Roth Spiegelman.“
(Page 3)

Seit er ein Kind ist wohnt Quentin neben Margo Roth Spiegelmann. Doch im Laufe der Schulzeit schlagen sie verschiedene Wege ein und Q nimmt nur aus der Ferne an ihrem Leben teil. Bis eines Nachts Margo plötzlich vor seinem Fenster sitzt und ihn auf eines ihrer Abenteuer mitnehmen will.

Nach dieser spannenden Nacht taucht Margo aber nicht mehr in der Schule auf und bleibt auch in den darauffolgenden Tagen verschwunden. Doch Margo hat Hinweise hinterlassen, die Quentin zu entschlüsseln versucht. Und so folgt er Margos Spuren…

„Bei allem, was später passierte, wurde ich den Gedanken nicht los, 
dass [Margo] Rätsel vielleicht so liebte, dass sie selbst zu einem wurde.“
 (Seite 13)

Meine Meinung…


…zum Inhalt:


 „Margos Spuren“ handelt von der spannenden und packenden Suche nach Hinweisen, die Margo für Q hinterlassen hat. Diese Spuren sind vielfältig und spannend gestaltet. Mir hat es viel Spaß gemacht zusammen mit Q nach der Lösung zu suchen.

„Mein Herz klopft wie wild“, sagte ich.
„Daran merkst du, dass du dich gut amüsierst“, sagte Margo
(Seite 52)

Durch die bunte Abwechslung aus Witz und Emotion hat das Buch alles, was das Leben auch bietet. John Green erzählt eine Geschichte, wie sie tatsächlich stattfinden könnte und dabei trotzdem etwas sehr Besonderes und Einzigartiges ist.
Darüber hinaus schafft John Green es immer wieder, Jugendliche realistisch und interessant darzustellen, sodass man ihm seine Charaktere wirklich abkauft. Diese Authentizität ist mir auch in seinen anderen Büchern aufgefallen und hat mich beeindruckt.

…zur Sprache:


Ich habe „Margos Spuren“ auf Deutsch gelesen. Da ich die anderen Bücher von John Green auf Englisch gelesen habe, habe ich beschlossen mir einige Passagen in der englischen Ausgabe anzugucken und zu vergleichen.
Dabei ist mir aufgefallen, dass manche Sätze und Dialoge auf Englisch einen anderen Klang haben und mich persönlich mehr ansprechen. Wer also die Möglichkeit hat, das Buch auf Englisch zu lesen, sollte dies machen.

Fazit:


Ich hatte unglaublich viel Spaß mit „Margos Spuren“ und nachdem ich es beendet hatte, ging es mir nicht aus dem Kopf. Ich habe immer wieder das Buch aufgeschlagen um bestimmte Passagen noch einmal zu lesen.

„Margos Spuren“ ist ein Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. 
Von mir gibt es also 5 Sterne!


Vergleich zu John Greens Werken:


Mit der Beendigung von „Margos Spuren“, habe ich nun alle Einzelwerke von John Green gelesen. Und ich kann sagen, dass es das beste Buch von John Green ist.
Lediglich „Looking for Alaska“ (dt. “Eine wie Alaska”), welches mein erstes Buch von John Green war, teilt sich mit “Margos Spuren” diese Position. Mir ist allerdings aufgefallen, dass sich die beiden Bücher doch recht ähnlich sind. Gerade was die Protagonisten und die mysteriösen Mädchen angeht. Jedes Buch hat aber seinen eigenen Charme und ist es wert gelesen zu werden.

Nächste Woche werde ich mir auch den Film angucken und anschließen einen kleinen Vergleich zwischen Film und Buch machen.


Die deutsche Ausgabe erschien am 27. Juli 2015 beim Hanser Verlag
€ 16,99 | € 9,99 [eBook]
Hardcover | Jugendbuch | 336 Seiten
ISBN 978-3-446-24954-7
Übersetzt von Sophie Zeitz
Ich bedanke mich beim Verlag und bei lovelybooks.de für das kostenfreie Exemplar.


Die englische Ausgabe erschien 2010 bei Bloomsbury Publishing
Paperback | 320 Seiten
ISBN 9781408806593

Alle Coverrechte liegen bei den entsprechenden Verlagen.

[Monatsrückblick] Ein vielfältiger Juli 2015



Nachdem ich nun wieder von meiner Englandreise zurück bin, gibt es jetzt, wie versprochen, den Monatsrückblick. Auf den Fotos könnt ihr leider nur drei der gelesenen Bücher sehen, da ich die Anderen schon zur Bücherei zurückgebracht habe.

Die Zahlen:


Diesen Monat habe ich 6 Bücher gelesen.
1 Rezensionsexemplar, kein neu gekauftes, 3 ausgeliehene und 2 vom SuB.

Die gelesenen Bücher:


"Adnan für Anfänger" - Adnan Maral | 4 Sterne | LE | Rezension | Blanvalet
"Ruth - Dokumente eines Lebens im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit" - Karin Gerloff  | 4 Sterne |
"Schlusstakt" - Arno Strobel | 3 Sterne | Loewe
"City of fallen angels" - Cassandra Clare | 4 Sterne | 4. Teil | Arena
"Mohnschnecke" - Anna Koschka | 5 Sterne | SuB | Knaur TB
"Aber bitte mit Liebe" - Anna Bate | 4 Sterne | Blanvalet

Fazit: 

Ich bin recht zufrieden damit, wie viel ich diesen Monat gelesen habe. Es waren unterschiedliche Genres dabei und ich habe immerhin zwei Bücher vom SuB gelesen.

Die Seitenanzahl dieses Monats ist mit 1512 Seiten zwar im Vergleich zum letzten Monat etwas weniger, aber ich hatte auch mit den Prüfungsvorbereitungen und meiner Reise zu tun.

Mein Monatshighlight war "Mohnschnecke", da ich mich mit dem Buch unglaublich gut unterhalten gefühlt habe und ich mich sehr oft in der Protagonistin wiederfinden konnte obwohl ich kein "Mauerblümchen" wie sie bin.


Ausblick auf den August:

Ich habe mir für den August ziemlich viele Bücher vorgenommen (aktuell sind es 8 Bücher, Tendenz steigend). Ich hoffe diesen Monat ein wenig aufholen zu können, da ich nun Semesterferien habe und erst im September wieder etwas für die Uni tun muss!